Unsere Kinder wollen atmen – Sonntag 20. November 2016 – 15:00 Uhr in Leverkusen

Rund 300 Menschen zeigen mit ihrem Erscheinen auf der Fußgängerbrücke zur Landesgartenschau ihren Protest gegen den Bau einer Megastelze und der damit verbundenen Öffnung der Altlast Dhünnaue.

Ja, gemessen an der Gesamtzahl der Leverkusener Bevölkerung war die Beteiligung äußerst gering. Gemessen an den möglichen Folgen für die Kinder und Enkelkinder unserer Stadt ist der Einsatz der Erwachsenen sogar aus meiner Sicht geradezu fahrlässig.

Es gibt und gab aber Eltern und Großeltern, die ihre Verantwortung sehen und dem spontanen Aufruf zum stillen Aufmarsch gefolgt sind. Still deshalb, weil der Totensonntag eine aufgeregte Kundgebung nicht erlaubt und eine richtige Demo genehmigungspflichtig ist.

Hier ein paar Eindrücke:

Als Symbol dafür, dass sich nur Gevatter Tod positiv zur Deponieöffnung positioniert, hat ein Mitstreiter sich eine Maske aufgesetzt. Die Staubmasken sollen deutlich machen, dass der zunehmende, überirdisch geführte Verkehr auf den Autobahnen, quer durch unsere Stadt, die Feinstaubbelastung extrem nach oben treibt.

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