Straßen NRW behauptet alles sei ganz harmlos.

Im folgenden wird erläutert wie harmlos die Umgebung tatsächlich ist, in der in den letzten Tagen gebohrt wurde.

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Von: <Info-Leverkusen@strassen.nrw.de> Datum: Freitag, 3. März 2017 14:01 An: <Info-Leverkusen@strassen.nrw.de an Herrn Schröder

Betreff: Straßen.NRW.Info-Abo A-bei-LEV: Erkundungsbohrungen für das neue Autobahnkreuz LeverkusenWest

08.03.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Anfang der vergangenen Woche finden im Rahmen der laufenden Erkundungsmaßnahmen im Straßendamm der A59 bei Leverkusen so genannte Erkundungsbohrungen statt, weil hier im Zusammenhang mit dem Neubau der Rheinbrücke Leverkusen auch Rampen des Autobahnkreuzes Leverkusen-West neu gebaut werden. Gebohrt wird bis über 30 Meter tief, um den natürlichen Untergrund auf Beschaffenheit und Tragfähigkeit für die neuen Bauwerke zu erkunden.
Die aktuellen Arbeiten fanden bisher zwar innerhalb des offiziellen Altlastenbereiches, aber außerhalb der Müllschüttungen statt. Dass gesundheitsgefährdender Abfall zu Tage gefördert wurde, kann somit ausgeschlossen werden. Denn schon 2015 wurden in diesem Bereich Bohrungen vorgenommen. Dabei wurden lediglich Sande und Kiese mit Bauschuttresten festgestellt, die den Unterbau der A59 bilden. Ab sieben Meter Tiefe beginnt der Bereich „natürlich gewachsenen Bodens“.
Das Bohrgut wird nicht vor Ort gelagert, sondern nach der Bohrung gesichtet, verladen und abtransportiert. Daraus entnommene Proben werden in Eimer gefüllt und zeitnah ins Labor gebracht. Zum Standard der Untersuchungen gehört auch die chemische Analyse.
In den vergangenen Tagen wurde von Eimern berichtet, die scheinbar belastete Bodenproben enthalten sollten. Richtig ist aber, dass die Eimer unbelasteten Boden enthielten. Dennoch wurden daraus routinemäßig Proben entnommen, die sich aber als harmlos erwiesen. Auch der übliche „Schnelltest“ auf das Vorhandensein von Chrom fiel negativ aus. Der Boden entstammt einer fehlgeschlagenen Bohrung. Diese Eimer sind von Freitag bis Montag des vergangenen Wochenendes nicht wie üblich abtransportiert worden und wurden in diesem Zeitraum neben der neuen Bohrstelle gelagert.
Die Bohrlöcher werden unmittelbar wieder verfüllt, unter anderem mit Sand und Ton, was im Bohrloch mit Wasser quellen muss. Das Wasser wird in weißen Containern vor Ort gelagert. Neben den Bohrstellen kann Bodenmaterial liegen bleiben. Dabei handelt es sich ausschließlich um saubere Füllsande und Tongranulat.
Eine Absperrung solcher Arbeiten an dieser Stelle (in Dammschüttungen) ist nicht notwendig, weil das Bohrgut ungefährlich und nicht gesundheitsgefährdend ist. Aus diesem Grund müssen die Arbeiter in diesem Fall auch keine Schutzanzüge tragen.
Die generelle Erkundung der Untergrundverhältnisse im Bereich der Altablagerung Dhünnaue sowie auch in den restlichen vom geplanten Ausbau der A1 betroffenen Bereichen erfolgt schon seit Frühjahr 2014 in mehreren aufeinander aufbauenden Kampagnen. Seit Herbst 2016 laufen die Arbeiten der 5. Bohrkampagne.
Wie geht es weiter? Im Bereich eines weiteren Bauwerkes werden noch Bohrungen erfolgen. Auch im östlich der Altablagerung Dhünnaue gelegenen Spaghettiknoten müssen noch ergänzende Informationen zum Untergrundaufbau erarbeitet werden. Hier sollen noch weitere Bohrungen innerhalb des offiziellen Altlastenbereiches durchgeführt werden. Davon liegen fünf im Neulandpark nahe der Lastenstraße.
Ferner sind im Verlauf der A1 nach Osten noch Bohrungen geplant.
Eine 6. Bohrkampagne ist in Vorbereitung.
Mit besten Grüßen
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